SO LÄUFT ES IM BODEN AB


Bodenmikroorganismen mobilisieren für Pflanzen wichtige biogene Elemente aus organischen und mineralischen Formen und setzen diverse Vitamine, Antibiotika und aktivierende Substanzen (Stimulatoren) in die Umgebung frei. Das mikrobiale Bodenleben ist somit entscheidend für eine ganze Reihe von Prozessen, die den Ablauf von verschiedenen physikalischen und chemischen Prozessen steuern, die die Versorgung der Pflanzenwurzeln mit Nährstoffen spezifisch beeinflussen. Bodenbakterien beeinflussen maßgeblich die Gesamtproduktivität des Bodens und die Qualität der Pflanzenproduktion. Sie binden den Stickstoff der Luft, machen schwer zugängliche Nährstoffformen (wie Phosphor) pflanzenverfügbar, beteiligen sich an der Mineralisierung von organischen Substanzen und beschleunigen die Zersetzung von Pflanzenresten bzw. der primären organischen Substanz im Boden, wodurch sie den Bodenbildungsprozess und die Gestaltung der Bodeneigenschaften beeinflussen.

AZOTER-Präparate auf Bakterienbasis stellen dank ihrer Zusammensetzung das mikrobiale Bodenleben wieder her und erhöhen damit die Fruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit des Bodens, was sich positiv auf die Qualität der Ernte auswirkt. AZOTERs bakterielle Dünger enthalten drei Bakterienstämme, die sich an der asymbiotischen Fixierung von Luftstickstoff beteiligen, die Zersetzungsprozesse der organischen Subtanz im Boden unterstützen und der Umwandlung von wichtigen makrobiogenen Elementen, vor allem Phosphor, aus unlösbaren Formen in aufnahmefähige Formen helfen. Dank der hohen Konzentration der im Dünger enthaltenen Bakterien erhöht sich nach der Anwendung von AZOTER die Menge der bakteriellen Mikroflora im Boden stark. AZOTER enthält die Bakterienstämme Azotobacter chroococcum und Azospirillum brasilense, die sich an der asymbiotischen Fixierung des Luftstickstoffs beteiligen und diesen für die Pflanzen verfügbar machen. Bacillus megaterium ist wiederum an der Verfügbarmachung von Phosphor beteiligt.

Azoter im Boden

N

60-80 kg

unter optimalen Bedingungen 100 - 150 kg

Viazanie vzdušného dusíka

Stickstoff gehört zu den grundlegenden makrobiogenen Elementen und wird als ,,Wachstumsmotor“ bezeichnet. Die Stickstoffvorräte im Boden hängen direkt von den Humusvorräten ab. Da die Gesteine praktisch keinen Stickstoff enthalten, ist die Anreicherung des Bodens mit diesem Element mit der biologischen Anhäufung des freien atmosphärischen Stickstoffs verbunden. In der Atmosphäre liegen große Mengen an Stickstoff vor (der Stickstoffgehalt wird mit 78,09 Volumenprozent angegeben), was umgerechnet auf 1 ha Fläche 75 000 Tonnen Stickstoff sind. Das Problem dabei ist jedoch die Dreifachverbindung zwischen den Stickstoffatomen, weshalb die Pflanzen den atmosphärischen Stickstoff nicht aufnehmen und ihn nicht in ihren Stoffwechsel einbinden können. Mikroorganismen sind in der Lage, diese feste Dreifachverbindung zu spalten. Die Erhöhung der Effizienz bei der Luftstickstoff-Fixierung konnte durch die Auswahl geeigneter Bakterienstämme erzielt werden. Diese erweisen sich nicht nur unter dem Gesichtspunkt der extrem effizienten asymbiotischen Fixierung des Luftstickstoffs als erfolgversprechend, sondern sind auch fähig, sich nach dem Ausbringen im Boden sehr intensiv zu vermehren, wodurch sich die Menge des für die Pflanzen verfügbar gemachten fixierten Stickstoffs erheblich erhöht. AZOTERs bakterielle Dünger enthalten hoch effiziente Stämme von asymbiotischen Bakterien (Azotobacter chroococcum und Azospirillum brasilense), die in der Lage sind, im Laufe der Vegetationsperiode große Mengen an Stickstoff für die angebauten Pflanzen zu synthetisieren bzw. zu fixieren. Die Menge des fixierten und für die Pflanzen verfügbar gemachten Stickstoffs beträgt 60–80 kg, unter optimalen Bedingungen bis zu 100–150 kg Stickstoff pro ha, wodurch sich der Verbrauch an industriellen Stickstoffdüngern etwa auf die Hälfte reduzieren lässt, was die Wirtschaftlichkeit des Anbaus wesentlich verbessert.

P

30-40 kg

unter optimalen Bedingungen 60 - 80 kg

Umwandlung von Phosphor in eine für Pflanzen nutzbare Form

Der Gesamtgehalt an Phosphor in unseren Böden ist im Vergleich mit Natrium (N), Kalium (K), Kalzium (Ca) und Magnesium (Mg) am geringsten (Pt =0,03 – 0,2%), Phosphor liegt im Boden in organischer und anorganischer Form vor. Aufgrund des überwiegend mineralischen Charakters unserer Böden überwiegt dabei in den meisten Böden anorganischer Phosphor (25–98%) über dem organischen Phosphor (2–75%). Der wesentliche Teil des im Boden enthaltenen Phosphors (92–99%) befindet sich jedoch in einer für die Pflanzen nicht aufnehmbaren Form. Lediglich 1–8% vom Gesamtvorrat an Phosphor können von den Pflanzen für die Erntebildung genutzt werden. Die Umwandlung von Phosphor in eine wasserlösliche Form erfolgt im Boden auch auf biologischem Weg. Die gute biochemische Aktivität der Bodenmikroflora wirkt sich positiv auf die Freisetzung von Phosphor aus schwer lösbaren Verbindungen aus. Bacillus megaterium setzt gebundenen Phosphor frei, wandelt das im Boden vorhandene Tricalciumphosphat in Dicalciumphosphat um und macht somit Phosphorverbindungen für die angebauten Pflanzen verfügbar. Die Menge des derartig freigesetzten Phosphors entspricht am Ende der Vegetationsperiode ca. 30–40 kg Phosphor in reinen Nährstoffen und unter optimalen Bedingungen bis zu 60–80 kg Phosphor.

K

30-40 kg

Mobilisierung von Kalium und Beschleunigung der Verwesungsprozesse von Ernterückständen

Durch die Anwendung von AZOTER in Kombination mit Zellulose erhöht sich rasch die Anzahl der im Boden vorhandenen Bakterien, die die Ernterückstände zersetzen. Diese Bakterien beschleunigen den Verwesungsprozess der organischen Bodensubstanz und der Ernterückstände. Die schnelle Zersetzung und Mineralisierung der organischen Bodensubstanz werden durch die zeitgleiche Tätigkeit verschiedener Mikroorganismengruppen (z. B. Azotobacter und zellulolytische Bakterien) bestimmt. Durch die Tätigkeit der Mikroorganismen kommt es zur Mobilisierung – zur Freisetzung von Kalium aus schwer lösbaren organischen Verbindungen in einer pflanzenverfügbaren Form. Die Menge des derartig freigesetzten Kaliums beträgt 30–40 kg in reinen Nährstoffen. Die Nutzung des Stimmulierungseffekts von AZOTER bei der Beschleunigung von Verwesungsprozessen bei Ernterückständen (Getreide-, Raps- und Maisstroh) ist wichtig, da bei einigen Kulturen nach der Ernte des Hauptprodukts große Mengen an Ernterückständen als Lignocellulose, mit einem breiten C:N-Verhältnis, auf dem Feld zurückbleiben. Werden diese Rückstände nicht zersetzt, wird die Keimung der ausgesäten Samen gehemmt. Zudem sind sie ein Nährboden für diverse Arten von Schimmelpilzen, die die aufgehenden Jungpflanzen in den Anfangswachstumsstadien infizieren, wodurch sich der Gesundheitszustand der angebauten Kulturen verschlechtert, was sich wiederum negativ auf die Ernte auswirkt.

WIR VERBESSERN DIE FRUCHTBARKEIT DES BODENS UND SCHÜTZEN ZUGLEICH DIE UMWELT

Vorteile bei der Anwendung von AZOTER:

  • Verringert den Verbrauch an klassischen industriellen Stickstoffdüngern um etwa die Hälfte, da Molekularstickstoff aus der Luft gebunden wird – die Menge des fixierten und pflanzenverfügbaren Stickstoffs beträgt 60–80 kg, unter optimalen Bedingungen bis zu 100–150 kg N/ha-1 (die Menge des atmosphärischen Stickstoffs über der Fläche von 1 ha beträgt 75 000 Tonnen)
  • Steigert die Nutzbarkeit der applizierten mineralischen Pflanzennahrung und des vorhandenen Nährstoffvorrats im Boden
  • Enthält im Vergleich mit anderen Präparaten auf Bakterienbasis die absolut größte Dichte an vitalen Bakterienkeimen, d. h. 4.109 Keime in 1 ml Dünger
  • Verbessert die biologischen Eigenschaften der Böden und stellt zugleich das mikrobiale Bodenleben wieder her
  • Erhöht die Menge von Phosphor und macht ihn für die Pflanzen aus nicht lösbaren Verbindungen verfügbar. Die Menge des freigesetzten Phosphors beträgt 30 – 40 kg P.ha-1, unter optimalen Bedingungen bis zu 60–80 kg Phosphor
  • Fördert den Zersetzungsprozess von Ernterückständen, Stroh und organischen Substanzen im Boden, wodurch die Bodenfruchtbarkeit schrittweise erhöht wird und ein optimales Saatbett geschaffen wird
  • Beschleunigt die Freisetzung von Nährstoffen und die Zersetzung von applizierten Gärrückständen
  • Wirkt synergisch und erhöht die Wirksamkeit von gemeinsam applizierten organischen Düngern (Stallmist, Gülle, Jauche und Gründüngung)
  • Wirkt positiv auf die strukturellen Eigenschaften und den Aggregatzustand des Bodens
  • Verbessert den Luft- und Wasserhaushalt im Boden, was sich positiv auf die Aufnahmefähigkeit von Nährstoffen aus dem Boden auswirkt
  • „die in AZOTER enthaltenen Bakterien wirken neutral. Sie bringen die Umgebung, in der sie sich angesiedelt haben, schrittweise auf einen neutralen Boden-pH-Wert“
  • Befreit den Boden von Sclerotinien-Sporen und von Fusariosen verursachenden Pilz-Hyphen
  • Zerstört wirksam Infektionsquellen und reduziert das Risiko einer Krankheitsübertragung auf die angebauten Kulturen
  • Verbessert die Kondition der Pflanzen – durch Verbesserung der Pflanzenschutzmechanismen
  • Steigert die Quantität und Qualität der Produktion (Reduktion von Mykotoxinen und Nitraten)
  • Wirkt positiv auf die gesamte Wirtschaftlichkeit des Anbausystems
  • Findet auch im ökologischen Landbau Anwendung